Line UP

Fantastic Negrito (USA)

Fantastic Negrito macht Musik über die Geschichte seines Lebens. In jedem einzelnen Song hört man die wahre Geschichte eines Musikers aus Oakland. Unverblümt verpackt in feinste Black Roots-Music.

Der erfolgreiche Musiker verdiente mit seiner Musik Millionen Dollar und hatte alles. Aber die Geschichte seines Lebens ist auch gezeichnet durch Zerstörung. Drogenprobleme, ein fast tödlicher Unfall, der ihn ins Koma beförderte und eine schwer beschädigte Hand waren die Folge seiner Jagd nach Preisen, Ruhm und Bestätigung.

Nach einer langen Pause, in der er wieder zu sich fand und eine Familie gründete, ist Fantastic Negrito seit 2014 wieder zurück im Musikgeschäft. Und das erfolgreicher denn je.

2015 wurde der erste Tiny Desk Contest von NPR gewonnen, Auftritte mit Sturgill Simpson, Solange, Chris Cornell und Temple of the Dog folgten und schließlich gewann er den Grammy für das beste zeitgenössische Blues-Album 2017, für sein erstes Album „The Last Days of Oakland“.

 

L`aupaire (DE)

Fast zwei Jahre war es still um Robert Laupert alias L’aupaire. Mit Pauken, Trompeten und vor allen Dingen neuer, unveröffentlichter Musik, kommt der Singer-Songwriter  zum PFINGSTROCK OPEN AIR. Mit seiner 2014 erschienenen Debüt-EP „Rollercoaster Girl“ eroberte er die Herzen seiner Folkpop-Anhänger im Sturm. Voller Energie und immer auf den Fankontakt bedacht, spielte er noch im selben Jahr bei seiner ersten Tour über 100 Konzerte. 2015 folgte sein Auftritt bei der South by Southwest Konferenz in Texas, nach welchem der aus Gießen stammende L‘aupaire schließlich auch die letzten internationalen Kritiker überzeugen konnte.
Dabei konnte man ihn schon zu diesem Zeitpunkt nicht mehr als Newcomer bezeichnen. Während andere Jungs aus seiner Nachbarschaft Fußball spielten, beschäftigte sich L’aupaire lieber mit seinem Klavier und seiner Blockflöte. Mit elf Jahren entdeckte er die Liebe zum Saxofon, die ihn schließlich an das niederländische Konservatorium „ArtEZ“ brachte, an dem er sein Jazz-Saxofon Studium absolvierte. Und weil der Multiinstrumentalist noch nicht genug hatte, nahm er schließlich auch die Gitarre seiner Mutter in Beschlag. Die ersten Grundbausteine für ein Leben als Singer-Songwriter waren somit gelegt. Thematische Inspiration holte er sich nicht zuletzt durch die vielen verschiedenen Eindrücke auf seinen zeitweiligen Lebensabschnitten in Budapest und den USA. Das Ergebnis des Ganzen: Ein unverkennbarer Sound geprägt durch vollmundige Melodiebögen des Pop, eine markante Stimme und spannend erzählte Geschichten, die er in Hits wie „The River“ und „Flowers“ zur Geltung bringt. Die medialen Referenzen zu Bob Dylan und Tom Waits kommen somit nicht von ungefähr.


Soeckers (DE)

Soeckers bedeutet aufgedrehte Amps, britischer Sound, eine ordentliche Portion Melodie & das alles auf Deutsch. Garagenpop ist mehr Vinyl als MP3. Musik zum Feiern und Tanzen, für verregnete Herbstmontage und warme Sommerabende, die sich bis ins Morgengrauen ziehen.
Auf dem schmalen Grad der populären Rockmusik wandelt Soeckers mit dem Anspruch an sich, Ansprüche niemals erfüllen zu müssen. Zusammengeführt wurde die Band durch das Bedürfnis, sich die Schnapsflasche bei Songs zu teilen, die mehr Vinyl als CD sind. Aus der Liebe zu kratzigen Gitarren, aufgedrehten Amps und viel Melodie entstanden Songs, mit denen die vier Jungs durch Deutschland touren und Gagen vor deren Erhalt verprassen. Wohin das führt? Zu überraschend vielseitigen Konzerten und einem Sound, den man niemals im Aufzug hören wird. Hoffentlich.
Rund 100 Konzerte in zwei Jahren und der Toursupport der Wiener  Popband Wanda sprechen für sich.